Oh, wie schön ist Panama

Termine: 14.03.21.03.


Von Marianne Terplan nach Janosch, Theaterstück für Menschen ab 3 Jahren

Es spielt das Batavia Ensemble
Regie: Angelika Strub & Maraile Woehe
Bühnenbild: Ben Schmitt & Hannes Grabau
Kostüme: Helga Brunner, Elke Kaufmann & Angelika Strub

Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten!
Der kleine Bär und der kleine Tiger sind dicke Freunde. Und sie fürchten sich vor nichts, weil sie zusammen wunderbar stark sind, stark wie ein Bär und stark wie ein Tiger.
In ihrem Haus am Fluss haben sie es gemütlich.
Doch eines Tages machen sie sich auf den Weg und suchen Panama, das Land ihrer Sehnsucht.
Unterwegs erleben sie schöne Abenteuer. Aber wo ist Panama?
Der Fuchs, die Kuh, die Maus – sie wissen nichts davon, nur die Krähe hilft ihnen weiter. Zum Schluss finden sie, was sie suchen.

Sondervorstellungen, auch am Vormittag, für Schulen und Kindergärten sind möglich.

Pressestimmen & Besuchermeinungen

Wedel-Schulauer-Tageblatt
Wedel, 05.12.2007

Kindertheater zum Anfassen an Bord Die Kindertheater-Crew der Batavia nimmt ihre kleinen Zuschauer wieder mit auf eine abenteuerliche Reise ins Land der Sehnsucht. Vier weitere Vorstellungen sind geplant.

Plüschig, kuschelig, liebevoll: Die Inszenierung des Janosch-Stoffes “Oh, wie schön ist Panama” fasziniert auch durch ihre Ausstattung.

Die kleinen Zuschauer waren von Beginn an von der Geschichte fasziniert. Fotos (2): Rohde

Pünktlich zur Vorweihnachtzeit nahm das Theater-Ensemble der Batavia den modernen Kinderbuchklassiker “Oh, wie schön ist Panama” von Janosch in der Bühnenadaption von Marianne Terplan, erneut in ihr Programm auf.
Und so plüschig, wie die roten Samtsessel und der Bühnenvorhang unter Deck des Kulturdampfers, so plüschig flauschig und kuschelig waren auch die Kostüme (Helga Brunner, Elke Kaufmann) der Protagonisten. Von Beginn an wurden die kleinen Zuschauer, die gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern zur Verstellung gekommen waren, in die Geschichte eingebunden. Die räumliche Nähe zwischen den Sitzreihen und der Bühne auf der Batavia lässt ohnehin, insbesondere bei den ganz kleinen Gästen, schnell das Gefühl aufkommen dazu zu gehören, selbst Teil der Geschehnisse zu sein. Hinzu kam, dass die bewährte Schauspiel-Crew immer wieder die Mädchen und Jungen durch kleine Fragen oder die Bitte um Mithilfe eingebunden haben.
Maraile Woehe spielte überzeugend kindlich den kleinen Tiger, Thomas Glasshof seinen besten Freund, den gutmütigen Bären. In ihrem Haus am Fluss haben die beiden es richtig gemütlich. Doch eines Tages machen sie sich auf den Weg, Panama zu suchen. Das Land, in dem alles viel größer und schöner sein soll. Es beginnt eine Reise voller Abenteuer und Begegnungen. Der Fuchs, der Hase, der Igel, eine Kuh und eine Krähe – die beiden lernen viele Tiere und neue Freunde auf ihrer Suche nach dem Land der Sehnsucht, kennen. (Alle Tiere werden sehr gelungen von Elke Kaufmann, Ursel Grabbert und Michael Höhs dargestellt). Am Ende finden der Tiger und der Bär endlich den schönsten Platz der Welt – zu Hause. Angelika Strub führte die Regie. Kindliche Zeichnungen der Tiercharaktere – von schneller Begeisterungsfähigkeit über kleinere Neckereien oder auch Streiche spielen bis hin zu Streitigkeiten und dem anschließenden Versöhnen – sie fand schöne Bilder und prägnante Ausdrucksformen für die Tiere. Gern konnten und wollten sich die Kinder im Saal mit den Figuren identifizieren und verbrüdern. Und so war dann am Ende der Applaus für die Schauspieler groß. Und auch die Freude bei den Kleinen, endlich auf die Bühne hüpfen zu dürfen und die weichen, kuscheligen Kostüme anzufassen.
Weitere Vorstellungen gibt es am 15. und 16. Dezember sowie an den beiden Sonntagen, 13. und 27. Januar, jeweils ab 16 Uhr. Kartenbestellung: (0 41 03) 8 58 36 oder www.batavia-wedel.de von Rona Rohde

Email, 18.12.2006
Hallo Herr Grabau,
gestern waren wir in Panama und waren alle total begeistert. Theater zum anfassen und mitspielen, super! Sonst mussten wir immer nach fünf Minuten den Saal verlassen.
Vielen Dank!
Gruß und frohes Fest
Familie Böhmer

Email, 19.12.2006
Liebes Batavia-Team, soeben habe ich die Kritik für “oh, wie schön ist Panama” gelesen. Ich nehme das zum Anlass, mich noch einmal ganz herzlich für die gelungene Aufführung zu bedanken. Mein Sohn (3 Jahre) war mit dem Kindergarten in Frau Holle (Theater Wedel) und wollte darauf hin nie nie wieder ins Theater. Aber nachdem wir ihn zu “Panama” überzeugen konnten (er kennt das Buch quasi auswendig), will er jetzt noch “zehn Mal!!” auf die Batavia. Und zehn mal ist für ihn wirklich das höchste. Auch er war die ganze Zeit gespannt bei der Sache. Es war sehr schön, daß es nie ganz dunkel wurde und daß bei geschlossenem Vorhang weiter gespielt wurde. Diesmal hatte nicht er die Tränen in den Augen, sondern ich, und zwar vor Rührung über die große Freude, die Sie meinem Sohn und mir bereitet haben. Wir werden im neuen Jahr noch mindestens einmal zu “Panama” kommen! Viele Grüße M. V.

Wedel-Schulauer-Tageblatt
Wedel, 05.12.2006

Rundum plüschig – und überzeugend Kindgerecht, mit schönen Bildern und prägnanten Ausdrucksformen überzeugte die Batavia bei der Aufführung ihrer neuesten Theater-Darbietung. Wedeler Au.

Sonntag nun hatte das Weihnachts-Kindertheater-Stück auf der Batavia Premiere. Kein klassisches Märchen wurde gegeben, vielmehr nahm sich die Crew des urigen Veranstaltungsschiffes einen modernen Kinderbuchklassiker vor: “Oh, wie schön ist Panama” von Janosch.

Marianne Terplan hat die Reise vom kleinen Tiger und kleinen Bären, die ausziehen, um ihr wundervolles Traumland Panama zu finden, adäquat und kindgerecht für die Bühne bearbeitet. Eine gelungene Dramatisierung.

Die Premierenkinder zeigten von Beginn an eine gespannte Konzentration, interessierte Aufmerksamkeit, die das ganze Stück über anhielt. Behutsam wurden sie zeitweilig ins Geschehen eingebunden. Sie mussten nicht auf die Bühne kommen, sondern sie durften Hinweise geben, Ratschläge ins Spiel rufen oder einfach mal erzählen, was sie alles gern zum Nachtisch verputzen. So wurde die Anbindung der Bühnenfiguren an die kleinen Zuschauer, die unter Deck hier schon räumlich gegeben ist, noch einmal positiv verstärkt.

Maraile Woehe spielte den Tiger, Thomas Glasshof den Bären, in wunderbaren Kostümen (Helga Brunner, Elke Kaufmann und Angelika Strub), die mit jedem neu auftretenden Tier noch pfiffiger und einfallsreicher wurden.

Die beiden Hauptpersonen versuchten erst gar nicht, Tierisches in ihr Spiel zu bringen. Sie stellten Tiger und Bär als Kinder dar, die sich gern gegenseitig necken, die schnell einschnappen, die sich aber ebenso schnell auch wieder vertragen. Das alles klar und deutlich, ohne verzappelte Gesten oder kindertümelnde Anbiederei – sehr angenehm.

Auf ihrer Wanderschaft lernen die beiden dicken Freunde allerlei andere Tiere kennen. Die Maus, die lieber hier bleibt und an ihrem Mäuseloch weiter gräbt – sie weiß aber: links geht es nach Panama -, den angeblich so schlauen Fuchs, dem die Gans eben erst ein Schnippchen geschlagen hat – auch er kennt den Weg: links herum -, den Igel und den Hasen, die ein urgemütliches Sofa in ihrem Bau stehen haben – Richtung Panama: links weitergehen -, die Kuh, für die Fressen das größte Glück auf Erden ist – links den Weg entlang – und schließlich die Krähe, die die beiden endlich auf einen Hügel führt und ihnen ihr Traumland unten im Tal zeigt. (Alle Tiere werden sehr gelungen von Elke Kaufmann, Ursel Grabbert und Michael Höhns dargestellt).

Tiger und Bär laufen hin. Sie sind begeistert, alles ist so schön hier, die Blumen, der Fluss, das Häuschen. Die Krähe aber schüttelt nur den Kopf: “Seid ihr dumm. Das ist doch euer Zuhause.” Wenn man immer linksherum geht, dann geht man im Kreis und landet schließlich dort, wo man aufgebrochen ist. War jetzt alles umsonst? Nein, denn Tiger und Bär haben gefunden, was sie suchten: den schönsten Platz der Welt. Und sie haben dabei eine Menge neuer Freunde kennen gelernt.

Angelika Strub führte die Regie in “Oh, wie schön ist Panama”. Sie fand schöne Bilder und prägnante Ausdrucksformen für die Tiere, widerstand der inszenatorischen Überfrachtung und dem schnellen Tempo. Um so eindringlicher wirkt die Darstellung. Die kleinen Zuschauer dankten es der Batavia-Crew mit echter Begeisterung.
von Inge Jacobshagen