Die Abenteuer von Pettersson und Findus

Von Sven Nordqvist – für die Bühne bearbeitet von Tristan Berger

Erstmals sind in dieser Bühnenfassung fast alle Geschichten um den aufgeweckten Kater und den liebevollen Alten in einem großen Handlungsbogen zusammengefasst:
Der singende Caruso beeindruckt Prillan und nervt Findus; Pettersson hat auch mal schlechte Laune und mag nicht angeln; alle gemeinsam verjagen sie schließlich Mathilda, das Schwein, aus dem Fleischbällchenbeet und bereiten dem Fuchsjäger Gustavsson am Ende ein großes Feuerwerk!

Findus kann sich von allen Seiten zeigen: als mutigen Tiger ebenso wie als eigensinniges Katzenkind. Er ist witzig und unglücklich, erfinderisch, ein Draufgänger, manchmal ganz schön gemein und im Grunde doch der liebste Kater der Welt.
Am Ende gilt auf Petterssons Hof ganz sicher: „Alle für einen und niemals allein“.

Aufführungsrechte: Verlag für Kindertheater Uwe Weitendorf GmbH

Achtung wichtig für kurzfristige Bestellungen: Am Veranstaltungstag bitte ab 14.00Uhr unter 04103/85836 anrufen und telefonisch nachfragen, ob noch Karten vorhanden sind.  Email – Bestellungen können am Veranstaltungstag ab 12.00Uhr nicht mehr berücksichtigt werden.

 

Personen

Es spieltDas Batavia Ensemble
RegieAngelika Strub

Presse-Artikel zur Veranstaltung

Gelungene Premiere auf der Batavia

Wedel.de - Dienstag, 02.12.2014

von Sabine König/kommunikateam

„Die Abenteuer von Pettersson und Findus“ auf dem Wedeler Theaterschiff

Aufgeregt rutschten die kleinen Gäste auf ihren Stühlen herum, lehnten sich weit nach vorn, um nur ja nichts zu verpassen. Alle 70 Plätze unter Deck der Batavia waren besetzt – schließlich ging es um Pettersson und Findus, Hauptfiguren des Kinderbuchklassikers.

Unter der Regie von Angelika Strub trieben der freche Kater Findus und seine Freunde ihr liebenswertes Unwesen in der von Hannes Grabau fantasievoll und farbenfroh gestalteten Kulisse. Die Bühnenfassung stammt von Tristan Berger, der die  einzelnen Geschichten von Sven Nordqvist zu einer aktionsreichen Handlung verknüpft hat. Neben Findus und seinem Herrn, dem schrulligen Pettersson, tauchen darin die verliebte Henne Prillan, der eitle Hahn Caruso, der neugierige Bauer Gustavsson sowie Stier, Fuchs und Schwein auf. Pettersson (schön stoffelig gespielt von Thomas Glashoff) lässt sich darin von Findus immer wieder zu lustigen Experimenten und kleinen Abenteuern verleiten. Nele Bieringer gelang es ausgezeichnet, den cleveren Kater facettenreich darzustellen. Mal sang sie lauthals, mal schmollte sie, mal wisperte sie ängstlich oder war einfach frech und auch ein bisschen gemein. Das junge Publikum ging jedenfalls sichtlich mit, flüsterte untereinander oder rief den Schauspielern Hinweise zu, um ihnen zu helfen. Etwas ängstliche Gesichter machten einige während der Szene, in der Findus allein im Zelt übernachtet und Albträume von einem Riesenfisch hat.

Gleich das erste Abenteuer voller witziger Verkettungen verschlug den Zuschauern fast den Atem: Für Findus’ Geburtstags-Pfannkuchen-Torte muss nämlich erst mal der Stier vom Nachbarn Gustavsson (überzeugend schlicht und polterig gespielt von Björn Dege) vertrieben werden. Das geht natürlich gut aus, denn der findige, freche Kater, weiß immer einen Ausweg. So droht Findus dem Hahn Caruso, der ihm mit seinem ständigen Gekrähe und Operngesang auf die Nerven geht, Pettersson würde ihn in den Kochtopf stecken, wenn er nicht damit aufhöre. Marcia Bark verkörperte den eitlen Hahn herrlich selbstbewusst, indem sie im farbenprächtigen Federkostüm laut singend und krähend selbstbewusst über die Bühne stolzierte.

Herrlich tumultartige Szenen spielten sich rund um das Gemüse- und Fleischbällchenbeet ab, das zur Musik von „Ich wollt, ich wär ein Huhn“ begeistert von den Hühnern und dem Schwein geplündert wird. Hinreißend witzig und der heimliche Star des Abends war Ursel Grabbert als Henne Prillan. Aufgeregt flatterte sie in einem fantastischen Kostüm mit dickem, wackelndem Kissen als Hinterteil (entworfen von Christiane Schröder) umher, schmachtete den Macho-Hahn an oder kommentierte einfach alles leicht hysterisch mit einem gutturalen „Ogottogottogott“.  Immer unterstützt von den zwei Hennen im Hintergrund, die bestätigend mit „goak, goak, goak“  einfielen. Ihr beständiges Gegluckse und Gekoller  bildete während des gesamten Stücks einen verbindenden Klangteppich. Eine wunderbare Idee!

Die Aufführungen im Dezember sind bereits ausverkauft, aber das Stück bleibt bis einschließlich April auf dem Spielplan der Batavia. (Sabine König/kommunikateam, 2.12.2014)


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