Reineke Fuchs
von Johann Wolfgang von Goethe
Der Löwe Nobel, König der Tiere, ruft zum Hoftag an Pfingsten. Alle Tiere, ob groß, ob klein, versammeln sich um den König. Nur einer fehlt: Reineke Fuchs. Allen voran Isegrimm, der Wolf, und Henning, der Hahn, beschweren sich über dessen dreiste Untaten. Es kommt zur Anklage vor Gericht. Reineke Fuchs wird zum Tode verurteilt, rettet sich durch schelmische List und wird zu guter letzt vom König zum persönlichen Rat und Kanzler des Reichs ernannt.
Eine tierische Komödie um Macht und Gewalt, Eitelkeit, Dummheit und Gier sowie List und Tücke.
Hans-Christoph Michel fesselt als charmanter Reineke Fuchs
Der animalische Schelm „Reineke Fuchs” steht Hans-Christoph Michel gut. Blitzblaue Augen funkeln listig unter roter Perücke, genüsslich kaut er an einer Gänsekeule, heult in ironischer Demut den Namen des Dichterfürsten Goethe. Die zwölf Gesänge von dessen Versepos bringt Michel körperlich wendig und sprachlich pointiert zum Leben, wird für seine darstellerische Tour de Force vom Publikum gefeiert. Zu Recht. Michel gibt im Kostüm der Goethe-Zeit lässig den Erzähler, charakterisiert Reinekes klagende Widersacher und posiert herablassend als Löwenkönig Nobel.
Regie: Antje König
Schauspiel: Hans-Christoph Michel
Ausstattung: Katharina Schimmel
Perücke Werner Püthe
Grafik: Bettina Lindtner
Sprechcoaching: Ingeburg Honigmann
Körpertraining: Katrin Springherr
2010 gefördert von Ilse und Dr. Horst-Rusch-Stiftung














