Als Anthony Esmond O’Sheridan MacGinnity in Norwich, England, als Sohn eines Iren (und auch selbst Ire) sowie einer Engländerin geboren, wuchs Tony Sheridan unter dem Einfluss klassischer Musik auf und erlernte schon früh das Geigespielen.
Nach Hamburg verschlug es Tony Sheridan mit seiner Gruppe „The Jets“ im Jahre 1960, wo sie im Kaiserkeller auf der „Großen Freiheit“ (St. Pauli) auftraten. Die „Jets“ zog es wieder zurück nach England, während Tony Sheridan in Hamburg blieb und als Solo-Sänger im „Top Ten“ auf der Reeperbahn auftrat.
Begleitet wurde er von verschiedenen Bands, z.B. Gerry and the Pacemakers, doch die wohl bekannteste Begleit-Truppe waren ein paar junge Liverpooler, die sich „The Beatles“ nannten, damals noch zu fünft mit Stuart Sutcliffe am Bass.
Die Beatles begleiteten Tony Sheridan nicht nur auf der Bühne, man wohnte auch monatelang zusammen und verbrachte einen Großteil der (äußerst knappen) Freizeit gemeinsam. Noch heute spricht Paul McCartney von Sheridan als dem „Teacher“, und George Harrison und John Lennon erlernten so einige Techniken und Kniffe auf der Gitarre von ihm.
Dieser außergewöhnliche Musiker, dessen Lebenslauf sich wie ein spannender Roman liest, bietet ein mitreißendes und beeindruckendes Live-Programm auf der Bühne, gefüllt mit so unterschiedlichen Stilrichtungen, von Rock über Blues, Folk, Balladen bis zu seiner ganz eigenen Interpretation des Beatles-Songs „Yesterday“, dass seine Fangemeinde noch immer wächst und mit jeder Altersstufe vertreten ist.













